Das Schwarze Hochzeit in Klucken – Wenn Geschichte lebendig wird 🌿🎥

Ein Blick hinter die Kulissen der slowinzischen Tradition sowie meine Arbeit mit Manfred Schulz.

Jedes Jahr im Mai kehrt in das kleine Dorf Klucken (Kluki) am Lebasee eine ganz besondere Atmosphäre ein. Es riecht nach frisch gestochenem Torf, Holzrauch und frisch gebackenem Brot. Die „Schwarze Hochzeit“ (Czarne Wesele) ist jedoch kein gewöhnliches Folklore-Event – vielmehr handelt es sich um eine authentische Zeitreise in die Welt der Slowinzen, der einstigen Bewohner dieser rauen, aber wunderschönen Landschaft.

Mehr als nur Tradition: Ein Filmprojekt, das verbindet

Für mich persönlich hat dieser Ort eine ganz besondere Bedeutung, da ich vor einiger Zeit die Ehre hatte, die Filmcrew von Manfred Schulz zu begleiten. Während der Dreharbeiten zum beeindruckenden Dokumentarfilm „Land zwischen Oder und Newa“ durfte ich als Kenner der Region mein Wissen teilen.

Darüber hinaus zeigten wir der Crew nicht nur die rituellen Handgriffe der „Schwarzen Hochzeit“, sondern führten sie auch durch die magische Dünenlandschaft des Slowinzischen Nationalparks (SPN). Es war eine faszinierende Aufgabe, die Verbindung zwischen der mühsamen Arbeit im Torfmoor und der majestätischen Kraft der Wanderdünen vor der Kamera zu vermitteln. Infolgedessen entstand ein Bild der Region, das weit über die üblichen Postkartenmotive hinausgeht.

„Es sind diese Momente – wenn das Auge der Kamera die Stille der Dünen und die archaische Arbeit im Moor einfängt – in denen man spürt, wie tief die Geschichte in diesen Sand eingegraben ist.“

Was macht die „Schwarze Hochzeit“ so besonders?

Der Name mag rätselhaft klingen, doch er beschreibt den gemeinschaftlichen Höhepunkt des Frühlings:

  1. Das Torfstechen: In den Mooren rund um den Lebasee war Torf das „schwarze Gold“ – der einzige Brennstoff für den Winter. Die harte Arbeit wurde gemeinschaftlich verrichtet, was das Dorf zusammenschweißte.
  2. Die Gemeinschaft: Nach getaner Arbeit wurde gefeiert, gegessen und getanzt. Es war eine „Hochzeit“ mit der Natur und der Gemeinschaft.
  3. Kulinarik & Handwerk: In den Fachwerkhäusern des Freilichtmuseums können Sie heute noch sehen, wie die Slowinzen lebten, wie sie ihre Netze flickten und – mein Favorit – wie die berühmten Kluckener Hefewaffeln schmecken!

Entdecken Sie das „Land zwischen Oder und Newa“ mit uns

Die Arbeit an dem Film mit Manfred Schulz hat mir einmal mehr gezeigt, dass die deutsch-polnische Grenzregion voller unentdeckter Geschichten steckt. Bei PHU Pomerania möchten wir Ihnen genau diese Tiefe bieten. Wir führen Sie nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten, sondern zu den Orten, die eine Seele haben.

Planen Sie eine Reise nach Hinterpommern? Lassen Sie sich von uns auf den Spuren der Slowinzen führen – vielleicht entdecken wir gemeinsam Szenen, die Sie aus dem Fernsehen kennen.

Do zobaczenia w Klukach – Wir sehen uns in Klucken!

🌍 Weitere Regionen in Polen

Masuren – Seen, Natur und Ruhe
Kaschubei – Kultur und Tradition im Norden
Polnische Ostsee – weite Strände und frische Meeresluft
Krakau und Kleinpolen – Geschichte und Kultur im Süden
Niederschlesien – Schlösser und beeindruckende Landschaften
Bieszczady – wilde Natur und ursprüngliche Stille

👉 Einen Überblick über alle Regionen finden Sie hier:
Regionen in Polen

Von der Hanse-Tradition zur Astronomie: Ein Tag entlang des Frischen Haffs ⛪🔭

Die Statue des mutigen Bäckerjungen (Piekarczyk) an der Elbinger Promenade, aufgenommen bei sonnigem Wetter während einer Stadtführung mit PHU Pomerania
Die Geschichte des mutigen Bäckerjungen – ein Muss

Ein Reiseleiter zu sein bedeutet für mich viel mehr, als nur Fakten zu präsentieren. Es ist die Kunst, Brücken zwischen der Geschichte und der Gegenwart zu schlagen. Gestern hatte ich das Vergnügen, eine 21-köpfige Gruppe aus Mecklenburg-Vorpommern auf einer faszinierenden Zeitreise durch Nordpolen zu begleiten.

Unser Abenteuer begann im Herzen von Danzig, von wo aus wir uns in Richtung Osten aufmachten, um die Geheimnisse des Frischen Haffs zu entdecken.

Elbing: Wo Legenden bei jedem Schritt lebendig werden

Unser erster Halt war Elbing (Elbląg). Bei einem entspannten Spaziergang entlang des Flusses erkundeten wir die liebevoll rekonstruierte Altstadt. Besonders beeindruckte der Weg durch den historischen Kirchensteig (Ścieżka Kościelna) – eine schmale, mittelalterliche Passage, die wie ein Portal in eine andere Zeit wirkt. Zudem erzählte ich vor dem Markttor die Legende vom mutigen Bäckerjungen, der die Stadt einst rettete. Ein kurzes Innehalten an der St. Nikolaus-Kathedrale rundete den Besuch ab, bevor uns der Weg weiterführte.

Ein kaiserlicher Zwischenstopp in Kadinen

Auf mein Anraten hin legten wir eine Pause in Kadinen (Kadyny) ein. Dieser Ort atmet Geschichte, da er der ehemalige Sommersitz von Kaiser Wilhelm II. war. Zudem versprüht er noch heute einen ganz eigenen, majestätischen Charme. Wir verbrachten dort anderthalb Stunden in völliger Entspannung. Darüber hinaus hat dieser geschichtsträchtige Platz für viele Besucher aus Norddeutschland eine ganz persönliche Bedeutung.

Frauenburg: Wo Wissenschaft auf Spiritualität trifft

Den krönenden Abschluss bildete das majestätische Frauenburg (Frombork). Es ist ein Ort, der durch seine Architektur und Geschichte tiefe Ehrfurcht gebietet. Unser Programm war vielfältig und voller Höhepunkte:

  • Ein Moment des Gedenkens: Wir begannen mit einer gemeinsamen Schweigeminute am Gedenkstein für die 450.000 Opfer der Flucht über das Haff im Jahr 1945. Es ist wichtig, auf Reisen auch innezuhalten und der schwierigen Kapitel der Geschichte zu gedenken.
  • Panorama & Architektur: Während ein Teil der Gruppe den weiten Ausblick vom Turm über das Haff genoss, führte ich den Rest in das prächtige Innere des Doms.
  • Astronomie & Musik: Wir wandelten auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus, der genau hier das Weltbild revolutionierte. Pünktlich um 15:00 Uhr erlebten wir ein beeindruckendes Orgelkonzert. Es war uns eine besondere Ehre, dem Spiel von Dr. Marek Rogalski zu lauschen. Er ist seit April 2022 der Domorganist – ein renommierter Dirigent, Organist und Pädagoge sowie Doktor der Musikkünste. Die gewaltigen Klänge ließen die Mauern der Kathedrale beben und sorgten für ein unvergessliches Erlebnis auf höchstem künstlerischem Niveau.

Das Repertoire war meisterhaft gewählt: Den Auftakt bildete die kraftvolle Toccata d-Moll von Johann Sebastian Bach, und als krönenden Abschluss hörten wir die berühmte Polonaise von Wojciech Kilar. Die gewaltigen Klänge ließen die Mauern der Kathedrale beben und sorgten für ein unvergessliches Erlebnis auf höchstem künstlerischem Niveau.

🎵 Ein kleiner Vorgeschmack für Sie:

Damit Sie die Atmosphäre dieses besonderen Moments nachempfinden können, laden wir Sie ein, in dieses Meisterwerk von Wojciech Kilar hineinzuhören: Klicken Sie hier, um den Polonez von Wojciech Kilar zu hören

Nach einem kurzen Besuch des historischen Wasserturms, wo wir die lokalen Souvenirs bestaunten, machten wir uns auf den Rückweg nach Danzig. Obwohl es ein langer Tag war und wir erst gegen 18:00 Uhr zurückkehrten, waren die lächelnden Gesichter meiner Gäste der beste Beweis dafür, dass sich jeder Kilometer gelohnt hat.

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Vom Salzbergwerk bis zur privaten Kunstsammlung: Ein Tag voller Erlebnisse! ⚒️🎨

Besucher mit Schutzhelmen vor dem Förderturm im Salzbergwerk Kłodawa in Polen
Geführte Besichtigung des aktiven Salzbergwerks in Zentralpolen

Ein weiterer intensiver Tag mit meiner Reisegruppe im Salzbergwerk Kłodawa liegt hinter uns. Mein Ziel als Reiseleiter ist es immer, Geschichte greifbar zu machen und gleichzeitig für maximalen Komfort zu sorgen. So sah unser heutiger Zeitplan aus:

  • 08:00 Uhr: Gemeinsames Frühstück im Hotel – der perfekte Start in den Tag.
  • 09:15 Uhr: Abfahrt mit dem Bus. Pünktlichkeit ist bei uns Ehrensache!
  • 10:30 Uhr: Ankunft im Salzbergwerk Kłodawa. Nach den Formalitäten ging es direkt 600 Meter unter die Erde. Die Führung war absolut fesselnd – man spürt die Geschichte des „rosa Goldes“ in jedem Stollen. 🧂✨
  • 13:15 Uhr: Zeit für Flexibilität! Auf Wunsch der Gruppe legten wir einen spontanen Stopp in einer gemütlichen Pizzeria in Krośniewice ein. Solche ungeplanten Momente machen eine Reise oft erst richtig sympathisch. 🍕
  • 14:30 Uhr: Besuch im Jerzy-Dunin-Borkowski-Museum. Eine beeindruckende Sammlung, die bei meinen Gästen für viel Staunen sorgte.
  • 16:45 Uhr: Rückkehr zum Hotel. Da die Gruppe nach den vielen Eindrücken etwas früher entspannen wollte, haben wir den Plan kurzerhand angepasst. Ein zufriedener Gast ist einer, der das Tempo mitbestimmen darf! 🏨🛋️
  • 18:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen und gemütlicher Ausklang des offiziellen Teils.

Mein Fazit: Ein Tag unter Tage, eine Prise Spontanität und viel polnische Geschichte. Es ist mir eine Freude, meinen Gästen diese Vielfalt zeigen zu dürfen.

Möchten auch Sie Polen abseits der ausgetretenen Pfade entdecken – mit einem Reiseleiter, der auf Ihre Wünsche eingeht? Ich lade Sie herzlich ein, mit PHU Pomerania auf Tour zu gehen!

Herzliche Grüße aus Uniejów, Wojciech Soroka

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Reisebericht: Auf den Spuren von Geschichte und Film in Rügenwalde (Darłowo) ⚓📜

Bronzene Filmfiguren von Beata Tyszkiewicz und Andrzej Łapicki in Darłówko
Eine Bronzeskulptur, die Beata Tyszkiewicz und Andrzej Łapicki darstellt, die sich an ein Geländer lehnen, aufgenommen in Darłówko bei einem Ausflug von PHU Pomerania.

Reisebericht: Ausflüge Darłowo Dąbki – Geschichte und Film

Wenn Sie auf der Suche nach besonderen Ausflügen in Darłowo und Dąbki sind, bietet unsere Region die spannendsten Drehbücher. Am 19. April führte PHU Pomerania eine 16-köpfige Gruppe durch eines der schönsten Ziele in Hinterpommern. Dieser Tag verband die maritime Gegenwart perfekt mit der reichen Geschichte der Region.

Von Dünenwegen bis zur Kartographie

Unsere Tour begann in Rügenwaldermünde (Darłówko) mit einem Spaziergang über den malerischen Dünensteg. Ein besonderes Highlight erwartete unsere Gäste im Hotel Lidia: Dort befinden sich beeindruckende historische Karten an den Wänden, darunter die berühmte Lubinus-Karte aus dem 17. Jahrhundert. Für Geschichtsinteressierte ist dieser Blick auf das alte Pommern immer wieder ein faszinierendes Erlebnis.

Filmflair und maritime Technik

Entlang des Flusses Wipper (Wieprza) spazierten wir zur berühmten Schiebebrücke. Am Hotel Apollo hielten wir inne, um die bronzenen Figuren zu bewundern, die an die Schauspiellegenden Beata Tyszkiewicz und Andrzej Łapicki erinnern. Sie drehten hier in den 1960er Jahren den Film „Naprawdę wczoraj“ (Gestern wirklich) nach einem Drehbuch von Leopold Tyrmand – ein Stück Kinogeschichte direkt an der Ostsee.

Architektonische Perlen

Gegen 13:30 Uhr erreichten wir die Hl.-Gertruden-Kirche. Trotz der laufenden Renovierungsarbeiten hatten wir das große Glück, das Innere dieser einzigartigen skandinavisch-gotischen Rundkirche besichtigen zu können, da gerade die Messe endete. Ein besonderes Juwel im Inneren ist die Orgel, die einst vom Stadtrat Eduard Hemptenmacher gestiftet wurde. Die besondere Atmosphäre dieses Ortes beeindruckte unsere Gäste nachhaltig. Übrigens: Weitere Spuren der einflussreichen Familie Hemptenmacher lassen sich bei einem Spaziergang durch das Zentrum von Darłowo an einigen Stellen entdecken.

Ein süßer Abschluss

Was wäre ein Ausflug ans Meer ohne eine lokale Spezialität? Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch im Café Gofeer, wo wir die wohl besten Waffeln der Region genossen. Mit zufriedenen Gesichtern begleiteten wir unsere Gäste schließlich zurück zu ihrem Hotel GeoVita in Neuwasser (Dąbki).

Unser Angebot für Ausflüge in Darłowo und Dąbki wird ständig erweitert, um Ihnen immer wieder neue, spannende Erlebnisse zu bieten.


Planen auch Sie einen Gruppenausflug? PHU Pomerania bietet Ihnen maßgeschneiderte Touren mit Herz und Sachverstand. Wir zeigen Ihnen nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern auch die versteckten Schätze unserer Heimat.

📞 Kontaktieren Sie mich für Ihr individuelles Angebot!

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Stolp und seine Berühmtheiten: Von Visionären, Künstlern und dem Geist der Stadt

Hochauflösendes Wandgemälde (Mural) von Heinrich von Stephan in Stolp (Słupsk) – Darstellung der ersten Postkarte.
Ein architektonisches Highlight: Das farbenfrohe Wandgemälde zu Ehren von Heinrich von Stephan in Stolp (Słupsk). Wir zeigen Ihnen die versteckten Schätze der Stadt bei unseren individuellen Führungen.

Berühmte Persönlichkeiten aus Stolp haben die Geschichte unserer Stadt wie ein spannendes Buch geprägt. Słupsk beeindruckt nicht nur durch seine Architektur, wie das majestätische Rathaus, sondern war auch die Heimat von Menschen, die die Welt verändert haben. Als Ihr Reiseleiter bei PHU Pomerania möchte ich Ihnen heute diese außergewöhnliche Elite vorstellen.

Ob Sie nun an Geschichte, Kunst oder Technik interessiert sind, Stolp hat für jeden etwas zu bieten. Als Ihr Reiseleiter bei PHU Pomerania möchte ich Ihnen heute die „Słupsker Elite“ vorstellen.


1. In Stolp geboren: Söhne der Stadt, die Weltruhm erlangten

Diese Persönlichkeiten erblickten in Stolp das Licht der Welt und trugen den Namen unserer Stadt in die weitesten Winkel der Erde:

  • Heinrich von Stephan (1831–1897) – Der Generalpostdirektor des Deutschen Reiches und der Erfinder der Postkarte. Jedes Mal, wenn Sie eine Urlaubskarte nach Hause schicken, nutzen Sie eine Idee dieses Słupsker Visionärs.
  • Eduard Engel (1851–1938) – Ein bedeutender Literaturkritiker und Sprachschützer. Wussten Sie, dass er einer der leidenschaftlichsten Befürworter der Einführung der Sommerzeit war? Er wollte, dass wir die Sonnenstunden im Sommer besser nutzen – ein wahrer Pionier für jeden Reisenden!
  • Andreas Stech (1635–1697) – Einer der bedeutendsten Barockmaler Mitteleuropas. Obwohl er in Danzig berühmt wurde, liegen seine Wurzeln hier in Stolp. Seine Stillleben und Porträts schmücken heute die wichtigsten Museen.
  • Otto Liman von Sanders (1855–1929) – Ein deutscher General und osmanischer Marschall, bekannt für seine Rolle in der Weltgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

2. Mit Stolp verbunden: Wahlheimat großer Geister

Diese Menschen wurden zwar nicht hier geboren, fanden aber in Stolp ihre Inspiration, ihre Berufung oder ihre letzte Ruhe:

  • Jerzy Waldorff (1910–1999) – Der legendäre polnische Musikkritiker und „Eleganz in Person“. Er liebte Słupsk so sehr, dass er hier das berühmte Festival der Polnischen Klaviermusik gründete. Er ist der geistige Pate des kulturellen Słupsks.
  • Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy) (1885–1939) – Der avantgardistische Maler und Philosoph. Słupsk beherbergt heute die weltweit größte Sammlung seiner Werke im Weißen Speicher. Ein Muss für jeden Kunstliebhaber!
  • Anna Łajming (1904–2003) – Die große Schriftstellerin Kaschubens. In ihren Werken beschrieb sie meisterhaft das Zusammenleben von Deutschen, Polen und Kaschuben in unserer Region.
  • Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) – Der bedeutende Theologe und Widerstandskämpfer war eng mit Pommern und der hiesigen Bekennenden Kirche verbunden. Sein Erbe ist ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte.
  • Samuel Hinz (19. Jh.) – Der Molkereibesitzer, der den Käse „Stolper Jungchen“ berühmt machte. Ein kulinarisches Erbe, das bis heute in der Erinnerung der Feinschmecker lebt.
Das Jerzy-Waldorff-Denkmal in Słupsk (Stolp): Eine Bronzestatue des berühmten Musikkritikers mit seinem Hund Puzon auf einer Parkbank.
Ein Moment der Ruhe mit einer Legende: Jerzy Waldorff und sein treuer Begleiter Puzon im Słupsker Park.
Doppelporträt im Stil von Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy). Ein Mann mit Gitarre und eine Frau mit einem Glas Rotwein in einer kubistischen, farbenfrohen Komposition aus dem Jahr 1939.
Eine ausdrucksstarke Vision von Melancholie und Dekadenz am Vorabend der Geschichte.

Ihr persönliches Erlebnis in Słupsk

Möchten Sie mehr über diese faszinierenden Menschen erfahren? Ich lade Sie ein, mit mir die Spuren dieser Persönlichkeiten zu entdecken. Gemeinsam besuchen wir das Rathaus, die Museen und die versteckten Winkel, in denen Geschichte lebendig wird.

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Begleiten Sie mich auf eine Reise, die Zeit und Raum verbindet!

Ihr Wojciech Soroka Travel Designer & Ihr Begleiter in Pommern

Ihre exklusive Reise zum Deutschen Orden in Polen: Grunwald und Marienburg 2026 erleben

Innenansicht von Schloss Ryn (Polen): Mannequin in der Tracht eines Deutschordens-Komturs vor einer gotischen Stein- und Ziegelwand, neben einer Texttafel und Weinflaschen in der Schlosskellerei.
Rekonstruktion des Gewandes eines Deutschordens-Komturs

Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf den Feldern von Tannenberg (Grunwald), während der Boden unter den Hufen hunderter Pferde bebt. Über Ihnen wehen die Banner der Ritter und zudem ist die Luft vom Klang der Schwerter erfüllt. Das ist kein Film – vielmehr ist es die größte Mittelalter-Rekonstruktion Europas, weshalb ich Sie einlade, mittendrin zu sein.

Sehr geehrte Reisefreunde,

viele besuchen Polen wegen der Natur oder der Ostsee. Doch im Juli öffnet sich ein Fenster in eine ganz andere Welt: die Zeit der Kreuzritter und gewaltigen Backsteinfestungen. Ich habe für Sie eine exklusive Kulturreise zusammengestellt, die das Herz jedes Geschichtsliebhabers höherschlagen lässt.

Warum diese Reise im Juli 2026 ein Muss ist:

  1. Die Schlacht bei Grunwald: Wir erleben die legendäre Rekonstruktion der Schlacht von 1410. Es ist ein Spektakel der Superlative, das man einmal im Leben gesehen haben muss.
  2. Die Belagerung der Marienburg: Die Marienburg (Malbork) ist die größte Backsteinburg der Welt. Wir besuchen sie nicht nur – wir sind dabei, wenn bei Nacht die Mauern „belagert“ werden, mit Feuershows, Märkten und mittelalterlichem Flair.
  3. Geheimtipp Oberland: Zwischen den großen Events zeige ich Ihnen das historische Oberland und den Oberländischen Kanal – ein technisches Weltwunder, wo Schiffe „über Land“ fahren.

Warum mit PHU Pomerania?

Große Busreisen gibt es viele. Dagegen reisen Sie bei mir in einer kleinen, persönlichen Gruppe mit maximal 16 Personen. Als Ihr deutschsprachiger Reiseleiter kümmere ich mich um alles, da mir Ihr Komfort am Herzen liegt. Deshalb müssen Sie sich nicht um Massentourismus sorgen, sondern ich führe Sie direkt zu den authentischen Orten.

Hochburg Marienburg (Malbork) – Herbstpanorama über der Nogat mit Backsteinmauern und Türmen des Deutschen Ordens
Ein herbstliches Märchen: Der beeindruckende Blick auf die Hochburg von Marienburg (Malbork) fernab der touristischen Hauptwege. Erleben Sie die Geschichte des Kreuzritterordens bei einer individuellen, privaten Führung.
Reiseleiter Wojciech Soroka plant eine individuelle Route auf der Landkarte der pommerschen Schlösser und Burgen.
Maßgeschneiderte Routenplanung für Sie: Wojciech Soroka von PHU Pomerania konzipiert Ihre private Rundreise durch Pommern, Masuren i Ermland – von Danzig bis Nidzica.
Ritter des Deutschen Ordens in weißem Mantel – Historische Ausstellung in einer Kreuzritterburg in Polen.
Geschichte zum Greifen nah: Ein Ordensbruder in seiner charakteristischen Tracht. Auf unseren Touren durch die Backsteingotik erfahren Sie alles über das tägliche Leben und die Geheimnisse des Deutschen Ordens.

Noch sind Plätze frei!

Da ich diese Reise sehr individuell gestalte, sind die Kapazitäten begrenzt. Wenn Sie die Geschichte des Deutschen Ordens nicht nur lesen, sondern spüren wollen, ist jetzt der richtige Moment für eine unverbindliche Anfrage.

Kommen Sie mit auf eine Zeitreise, die Sie so schnell nicht vergessen werden.

Ihr Wojciech Soroka

Nahaufnahme eines mittelalterlichen Steinwands, der einen detailliert geschnitzten, geflügelten Teufel darstellt, der als Konsole oder Kragstein in einer Backstein- und Steinwand dient. Die Figur blickt nach vorne mit offenem Mund und hält ein Objekt, das als Wegweiser diente.
Mittelalterlicher Kragstein als architektonisches und funktionales Detail

Sogar Euronews berichtet: Das größte Mittelalter-Spektakel Europas wartet auf Sie!“ https://de.euronews.com/my-europe/2025/07/15/ritterspektakel-schlacht-bei-tannenberg-wiederbelebt

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Heinrich von Stephan: Der Erfinder der Postkarte aus Stolp (Słupsk)


Hochauflösendes Wandgemälde (Mural) von Heinrich von Stephan in Stolp (Słupsk) – Darstellung der ersten Postkarte.
Ein architektonisches Highlight: Das farbenfrohe Wandgemälde zu Ehren von Heinrich von Stephan in Stolp (Słupsk). Wir zeigen Ihnen die versteckten Schätze der Stadt bei unseren individuellen Führungen.

Heinrich von Stephan Stolp – diese Verbindung zwischen dem Namen des großen Reformators und seiner Geburtsstadt ist der Schlüssel zum Verständnis der modernen Kommunikation. Gestern jährte sich sein Todestag zum 129. Mal, doch sein Erbe begleitet uns bis heute bei jeder Postkarte, die wir schreiben.

Warum ist er für uns so wichtig? Heinrich von Stephan war nicht nur ein Generalpostdirektor, sondern ein echter Visionär. Ein entscheidender Wendepunkt in seiner Karriere war das Jahr 1870, als er auf Betreiben Bismarcks zum Generalpostdirektor ernannt wurde. Er revolutionierte das Postwesen weltweit:

  • Die Postkarte: Er erfand die Korrespondenzkarte, die man ohne Umschlag verschicken konnte.
  • Weltpostverein: Er schuf die Basis für den weltweiten Briefverkehr.
  • Architektur: Er initiierte den Bau des prächtigen Postamtes in seiner Heimatstadt Stolp (Słupsk), das heute noch jeden Besucher begeistert.

Exklusiv bei meinen Führungen: Als Ihr persönlicher Reiseleiter in Stolp kenne ich Details, die in keinem Reiseführer stehen. Ich zeige Ihnen nicht nur das monumentale Postgebäude, sondern führe Sie auch direkt zu dem Ort, an dem sein Elternhaus stand, und zeige Ihnen seine ehemaligen Wirkungsstätten.

Weiterführende Informationen: Eine detaillierte Biografie von Heinrich von Stephan finden Sie im Portal der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen.

Flößerei in Polen: Ein lebendiges UNESCO-Kulturerbe erleben

Floßfahrt auf dem Dunajec-Durchbruch in den Pieninen – Eine naturnahe Gruppenreise durch Südpolen mit deutschsprachigem Reiseleiter.
Natur pur erleben: Eine traditionelle Floßfahrt auf dem Dunajec inmitten der malerischen Pieninen-Landschaft.

H2: Warum die polnische Flößertradition weltweit einzigartig ist Wussten Sie, dass die jahrhundertealte Tradition der Flößerei in Polen nun offiziell zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit gehört? Besonders am spektakulären Dunajec-Durchbruch im Pieniny-Gebirge ist diese Kunst lebendiger denn je. Es ist nicht nur ein Handwerk, sondern ein lebendiges Stück polnischer Geschichte, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

H2: Zeitreise auf dem Wasser: Entspannung trifft Geschichte Bei unseren individuellen Reisen durch Polen legen wir besonderen Wert auf solche authentischen Begegnungen. Eine Fahrt mit den Flößern ist weit mehr als nur eine Reise auf dem Wasser – es jest eine entschleunigte Zeitreise. Während das Floß sanft durch die Kalksteinfelsen gleitet, erzählen die Flößer in ihren traditionellen Trachten Geschichten, die man in keinem Reiseführer findet.

H2: Ihre Polen Reise planen: Kulturerbe im Fokus Es ist die perfekte Kombination aus tiefer Entspannung und kulturellem Erbe. Möchten Sie dieses UNESCO-Highlight in Ihre persönliche Route einbauen? Ob als Teil einer Rundreise oder als gezielter Tagesausflug – wir machen es möglich.

Traditionelle Flößerei in Polen auf dem Dunajec – UNESCO Weltkulturerbe Erlebnis
Einzigartige Tradition: Eine Fahrt mit den Flößern durch den Dunajec-Durchbruch – ein unvergessliches Highlight jeder Polen-Rundreise.

„Die Flößerei zeigt uns Polen von seiner ruhigsten und ehrlichsten Seite. Es ist ein Erlebnis, das bleibt.“ – Wojciech Soroka

Meine persönliche Verbindung zu Deutschland – Ihr deutschsprachiger Reiseleiter in Pommern

Ländliche Landschaft in Pommern mit Straße im Morgennebel – Symbol für Reise und Geschichte
Eine Geschichte, die im Schwarzwald begann – und heute in Pommern weiterlebt.

Die Geschichte, warum ich heute Ihr deutschsprachiger Reiseleiter in Pommern bin, beginnt lange vor meiner Geburt – im Herbst des Jahres 1939.

Damals geriet mein Großvater mütterlicherseits in deutsche Gefangenschaft und kam in das Stalag VIII B in Łambinowice. Von dort wurde er nach Berlin geschickt, wo er als Zwangsarbeiter arbeiten musste. Und wie das Leben – oder vielleicht auch der liebe Gott – die Dinge manchmal lenkt, fand er dort einen Freund unter den Deutschen.

Eines Tages flüsterte ihm der Freund (ein Wachmann) zu, dass er für ihn einen besseren Zufluchtsort habe als das Gefangenenlager. So wurde mein Großvater auf einen Bauernhof geschickt. Einige Wochen später kam auch meine Großmutter dorthin.

Dort vergingen Wochen, Monate und Jahre, bis sie schließlich wieder in ihre Heimat zurückkehren konnten. Erst im Jahr 1946, nach dem Krieg, heirateten sie.

Viele Jahre später kam ich zur Welt, und auch mir wurde von dieser Zeit erzählt. So wurde ich neugierig und wollte die Familie kennenlernen, bei der meine Großeltern damals gearbeitet hatten.

Aber wie? – dachte ich mir. Ohne Sprachkenntnisse?

Zu Schulzeiten hatte ich die Wahl zwischen zwei Fremdsprachen: Russisch oder… Russisch.
Erst nach der Wende, etwa 1992, kaufte ich mir zwei Bücher und zwei Kassetten und begann – ganz autodidaktisch – Deutsch zu lernen.

Anfang 1993 war ich zum ersten Mal in Deutschland. Und dort stellte ich schnell den Unterschied zwischen zwei Begriffen fest: „kostenlos“ und „umsonst“.

Schon am ersten Abend merkte ich, dass ich zwar gelernt hatte – aber irgendwie doch nicht richtig vorbereitet war. Mir war bis dahin nicht klar gewesen, dass die Deutschen anders schreiben als sie sprechen.

Sie schreiben „Wie bitte?“, sagen aber „Hä?“
Und dann die vielen Dialekte…

Ich hörte Sätze wie: „Heit isch Zaischdich“, was so viel bedeutet wie „Heute ist Dienstag“.
Für mich war das damals völliges Neuland.

Ganz zu schweigen von den Redewendungen… alter Schwede.

Ich erzähle euch noch eine kleine Geschichte, und dann ist für heute Schluss:

Ein guter Bekannter wollte mir beim Deutschlernen helfen. Jeden Abend sagte er:
„Trink, Jungchen – dann lösen sich die Knoten in der Zunge.“

Dann schaute er mich an und fragte:
„Na, was hast du eigentlich auf deiner Nase?“

Heute hätte ich gesagt: „Nasenfahrrad“, aber damals kannte ich solche Begriffe noch nicht. Also antwortete ich: „Eine Brille.“

Er sagte: „Sehr gut. Welche Brillenarten kennst du?“

Ich schlug schnell im Wörterbuch nach und zählte auf:
Schutzbrille, Sonnenbrille, Schweißerbrille, Hornbrille, Fielmann-Brille, Taucherbrille…

Er nickte und sagte: „Gut, aber es gibt noch eine Brille.“

Ich fragte: „Trägt man sie auch auf der Nase?“

Er antwortete: „Ja… aber das hängt vom Zustand des Trägers ab.“

Bis zu diesem Abend wusste ich nicht, was eine „Toilettenbrille“ ist.
Aber Manfred hat es mir sehr anschaulich erklärt…

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Kulinarische Reise: Masuren kulinarisch erleben mit allen Sinnen

Kanutour auf der Kruttina in Masuren – ruhiger Fluss zwischen Wäldern aus der Perspektive eines Kajaks
Eine der schönsten Kajakrouten in Polen: die Kruttina in Masuren – ruhig, naturbelassen und perfekt für entspannte Touren.

Möchten Sie Masuren kulinarisch erleben? Man sagt, die Liebe zu einem Land geht durch den Magen, und in dieser Region stimmt das wie nirgendwo sonst.

Begleiten Sie mich auf einer Reise, bei der wir Masuren nicht nur entdecken, sondern mit allen Sinnen erleben.
Jeder Tag führt uns zu neuen Orten – und zu Geschmäckern, die eng mit der Geschichte dieser Region verbunden sind.


Das legendäre Mohneis in Allenstein (Olsztyn)

Ein Besuch in der Hauptstadt Ermlands wäre nicht vollständig ohne das berühmte Mohneis.
Cremig, intensiv und für viele Gäste der erste echte Geschmack des Urlaubs.

Ein kleiner Moment purer Nostalgie – direkt am Hohen Tor.


Kaffeezeit im Pensjonat Christel

Nach einem Tag voller Eindrücke gibt es nichts Schöneres als einen Ort, an dem man ankommen kann.

Im Pensjonat Christel erwartet uns kein gewöhnliches Café, sondern Kaffee und selbstgebackener Kuchen, der so schmeckt, wie man ihn von früher kennt.

Es ist dieser Moment der Ruhe, in dem die Zeit für einen Augenblick stillzustehen scheint.


Königsberger Klopse – Ein Klassiker der Region

Natürlich darf auch das Herzstück der regionalen Küche nicht fehlen.

Wir suchen bewusst Orte auf, an denen die Königsberger Klopse noch nach traditionellem Rezept zubereitet werden – mit Kapern und einer perfekt abgestimmten hellen Sauce.

Ein Gericht, das mehr ist als nur Essen.
Ein Stück Geschichte auf dem Teller.


Ein Abend im Schloss Ryn – Kulinarik mit Geschichte

Ein ganz besonderer Höhepunkt ist ein gemeinsames Abendessen im historischen Schloss Ryn.

In den alten Mauern, bei Kerzenschein und regionalen Spezialitäten, bekommt selbst ein einfaches Gericht eine andere Bedeutung.

Es ist nicht nur ein Essen –
es ist ein Eintauchen in die Geschichte dieser Region.


Frischer Fisch in Krutyń – einfach und ehrlich

Nach einem Tag in der Natur kehren wir in Krutyń ein – einem Ort, der wie geschaffen ist für eine Pause am Wasser.

Frischer Fisch, schlicht zubereitet, dazu die Ruhe der umliegenden Wälder.

Manchmal braucht es nicht mehr, um den Moment vollkommen zu machen.


Ein Gläschen Bärenfang zum Abschluss

Wenn der Abend über den masurischen Seen anbricht, stoßen wir gemeinsam an.

Ein Schluck goldener Bärenfang – dieser typische ostpreußische Honiglikör – wärmt von innen und lässt uns die Eindrücke des Tages in geselliger Runde Revue passieren.


Persönlich begleitet – entspannt genießen

Das Besondere an meinen Reisen?

Ich kenne viele der Wirtsleute persönlich – und genau das macht den Unterschied.
Sie müssen sich nicht um Reservierungen kümmern oder nach dem richtigen Ort suchen.

Für uns ist der Tisch bereits gedeckt.

Und dank meines Tür-zu-Tür-Services können Sie den Tag ganz entspannt genießen – auch nach einem Glas Bärenfang.


Mehr als eine Reise

So wird aus einer Reise mehr als nur ein Programm.

Sie wird zu einer Erfahrung, die bleibt –
im Kopf und im Geschmack.

Und genau dafür begleite ich Sie persönlich durch Masuren.

Kanal-Tunnel unter der Eisenbahnbrücke am Szeląg-See (Schilling-See) in Alt Jabloniec
Abenteuer auf dem Wasser: Der geheimnisvolle Kanal-Tunnel unter der Eisenbahnstrecke, der die Szeląg-Seen in Alt Jablonken (Stare Jabłonki) verbindet – ein Highlight für Paddler und Entdecker.

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